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Gleit- und Gegenringe sind die beiden Hauptkomponenten einer Gleitringdichtung. Gleitring und Gegenring stehen ständig im Kontakt, berühren sich aber nicht, sondern gleiten übereinander. Einer der beiden Ringe sitzt starr im stationären Teil/Gehäuse (meist der Gegenring), der andere ist auf der rotierenden Welle befestigt (meist der Gleitring). Als Gleitring wird der axial bewegliche Dichtring einer Gleitringdichtung bezeichnet - er wird von einer Feder an den Gegenring gepresst. Man bezeichnet sie auch als Gegenlaufpaare. Sie können aus dem gleichen Material bestehen, oft bilden aber auch unterschiedliche Werkstoffe die Gegenlaufpaare.

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Lösungen - Gleitring

Keramische Materialien haben in Gleitringdichtungen die metallischen Werkstoffe wie Chromguss, Chrom-Molybdänguß und Chrom-Nickel-Molybdänstahl aufgrund ihrer besseren tribologischen Eigenschaften weitestgehend abgelöst.
Korrosionsbeständigkeit, Resistenz gegenüber aggressiven Medien, Druck- und Verschleißfestigkeit sind die Haupteigenschaften von Werkstoffen, die für diese Produkte benötigt werden. Gleichzeitig sollte der Reibungswiderstand möglichst gering bleiben.
Doceram verwendet deshalb Aluminiumoxid A-132 für diese Anwendung.